2012-08 Feierliche Einweihung der Uferpromenande

Bild-02„Ein wunderschöner neuer Platz"
Feierliche Einweihung des neugestalteten Donauufers beim Adler
(fun) Das neu gestaltete Donauufer zwischen Adler und Herzogsschloss strahlte am Donnerstagvormittag mit dem weiß-blauen Himmel und Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr um die Wette:

Für rund 315 000 Euro wurde die lange vernachlässigte Ecke zu einem ansprechenden und von der Bevölkerung bereits hervorragend angenommenen neuen Treffpunkt umgestaltet.
Oberbürgermeister Pannermayr freute sich bei einer kleinen Feierstunde am Donauufer, dass der lange gehegte Traum einer besseren Anbindung der Donau an die Stadt nun in einem ersten Schritt realisiert worden sei. Die Umgestaltung der Schiffsanlegestelle und ein Neubau für das Wissenschaftszentrum an der Donau seien weitere Schritte, die den gesamten Bereich zwischen Adler und Turmair-Gymnasium erheblich aufwerten werden. Regierungspräsident Heinz Grunwald freute sich, dass die Zuschüsse von der Städtebauförderung der Regierung so gut verwendet worden seien. Der Lions-Club und der Verein „Erlebnisraum Donau" hatten kräftig mitgeholfen, um mit Anschubfinanzierung sowie breit gefächertem Ideenwettbewerb die Donau-Uferpromenade aus ihrem Dornröschenschlaf zu küssen.

Mit Treppen und vielen Sitzgelegenheiten bis hinab zur schönen blauen Donau wurde der Platz vor dem Adler beim Herzogsschloss neu gestaltet.

 

Donnerstag, 09. August 2012:

Neues Donauufer schon jetzt beliebter Treff

Einweihung für Platz vor dem Adler - Dank an Lions und Verein Erlebnisraum Donau - Der neu gestaltete Platz beim Adler am Salzstadel wurde am Donnerstagvormittag offiziell eingeweiht

Straubing a.d.Donau. (sr-tagblatt) Für rund 315 000 Euro wurde in den vergangenen Monaten der Platz vor dem Adler grundlegend neu gestaltet. Am Donnerstagvormittag fand rechtzeitig zum Beginn des Jubiläums-Volksfests die feierliche Einweihung des neuen Treffpunkts für Jung und Alt statt. Nach langen Jahren der Vorbereitung sei endlich ein erster Schritt gemacht worden, um die Donau stärker ins Bewusstsein der Straubinger zu bringen, freute sich Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Mit der Neugestaltung der Schiffsanlegestelle und dem Neubau für das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe zeichnet sich in den nächsten Jahren ein erfreulicher Aufschwung für die Donaupromenade ab.

"Die Straubinger haben schon immer ihre Donau zu nutzen gewusst", flachste der bestens gelaunte Regierungspräsident Heinz Grunwald und erinnerte an Agnes Bernauer. Das Urteil damals sei aber vom Herzog gefällt worden, konterte der ebenfalls zu Späßen aufgelegte Oberbürgermeister: "Also von der Regierung, und die vertreten heute Sie."

Die Donau berge für die Stadt ein unglaubliches Potenzial, ist sich Pannermayr sicher. Der Verein "Erlebnisraum Donau" habe bereits vor sieben Jahren die Ideen der Straubinger zur Gestaltung der Uferpromenade gesammelt. Nur die Finanzierung erschwerte die Umsetzung der Pläne lange Zeit. Doch dank der Initiative des Lions-Clubs, der mit dem Erlös seines Trödelmarkts für die nötige Anschubfinanzierung gesorgt hatte, konnte ein erster Abschnitt nun endlich realisiert werden.

Während der Bereich unmittelbar am Ufer zum Genießen der Ruhe und der Strömung des Flusses einlade, sei der Geh- und Radweg entlang des Schlosses durch die Neugestaltung sicherer geworden, betonte Pannermayr. So sei das von Kritikern immer wieder geforderte Geländer entlang des Wegs nicht mehr nötig, und auch bei Hochwasser werde der Weg erst später überflutet, weil er deutlich höher angelegt wurde. Für die Fortführung der Uferpromenade in Richtung Peterswöhrd gebe es bereits eine Vielzahl von Ideen, doch könnte die Stadt hier noch entsprechende private Investoren brauchen, sagte Pannermayr.

Auch ein entsprechendes gastronomisches Angebot beim Adler sei wünschenswert. "Es wäre doch schön, hier gemütlich einen Kaffee oder ein Glas Wein zu trinken", schwärmte der OB. Der Anfang sei gemacht, weitere Schritte werden folgen. Die Gelder von der Regierung im Rahmen der Städtebauförderung seien jedenfalls in Straubing immer bestens angelegt.

Erst vor kurzem sei er als privater Radltourist über die Schlossbrücke gefahren, gestand Regierungspräsident Heinz Grunwald. Doch nun freue er sich darüber, seine jährlichen "Straubinger Wochen" mit zahlreichen Terminen auf und rund um das Gäubodenvolksfest mit der Eröffnung der Uferpromenade beginnen zu können. Lions-Präsident Dr. Wolf-Dieter Hierl erinnerte daran, dass seine Clubmitglieder bereits vor neun Jahren darüber diskutierten, wie man den eher unschönen Fleck beim Adler beleben könne. Bis die Zeit dafür reif war, habe es zwar gedauert, doch gemäß seinem Motto "Wir dienen" habe der Club gerne die nötige Anschubfinanzierung geleistet, um seinen Beitrag für das Gelingen der Gemeinschaft zu leisten.

Auch Johann Lenz vom Verein "Erlebnisraum Donau" erinnerte an den steinigen Weg von den ersten Ideensammlungen für das Donauufer bis zur Realisierung des ersten Schritts: "Aber heute geht mir das Herz auf, wenn ich das neue Ufer sehe." Lenz dankte den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für ihr unermüdliches Engagement und warb um weitere Mitglieder für seinen Verein: "Wir sind derzeit 196, haben aber noch einiges vor." Pfarrer Erhard Schmidt von der Pfarrei St. Johannes und Pfarrerin Erna Meiser von der Versöhnungskirche erbaten gemeinsam den Segen Gottes für die Menschen, die sich an diesem Platz treffen und hier miteinander ins Gespräch kommen.

Hier der Zeitungsartikel 1 und Zeitungsartikel 2 als PDF-Dateien.

Anbei noch eine Powerpoint-Präsentation zum Download.

 

Bild-01